
Eine Hirnvolumenvermessung spürt kleinste Krankheitszeichen im Gehirn auf
Der Abbau von Hirnsubstanz kann ein Frühwarnzeichen einer neuro-degenerativen Erkrankung sein. In hochauflösenden Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT)-Aufnahmen des Kopfes suchen wir nach solchen Frühwarnzeichen.
Da die Änderungen sehr klein sind, werden hierfür modernste Verfahren der computergestützten Bildverarbeitung und Statistik eingesetzt.
Warum Hirnvolumenvermessung?Jeder Mensch verliert mit zunehmendem Alter langsam an Hirnsubstanz. Dieser Prozess gesunden Alterns ist in der Regel mit einer Verlagerung von Stärken und Schwächen der geistigen Leistungsfähigkeit verbunden, jedoch nicht mit erheblichen Einbußen.
Ganz anders im Falle einer neurodegenerativen Erkrankung, wie zum Beispiel der Alzheimerschen Krankheit. Hier kommt es zu einem ganz erheblich beschleunigten Verlust von Hirnsubstanz, der schließlich zur Demenz führen kann.
Bis es bei Betroffenen zu Einschränkungen der geistigen Leistungsfähigkeit kommt, ist schon verhältnismäßig viel Hirnsubstanz verloren, da das Gehirn den Verlust sehr lange kompensieren kann. Die Alzheimertypischen Veränderungen im Gehirn beginnen in der Regel Jahre vor dem Auftreten erster milder Symptome.
Eine genaue Messung der Hirnsubstanz ermöglicht den frühen Nachweis altersuntypischer Abbauprozesse und somit die Früherkennung neurodegenerativer Erkrankungen noch vor dem Auftreten von Symptomen.
Die Alzheimer Krankheit kann heute noch nicht geheilt werden. Durch frühe Diagnose werden jedoch wichtige Jahre für Therapien gewonnen, die den Krankheitsverlauf verzögern können. Eine gesunde Lebensführung und gezielte geistige Anregungen können den Krankheitsverlauf ebenfalls günstig beeinflussen.
Für die präzise Volumenbestimmung der Hirnsubstanz benutzen wir hochaufgelöste, drei-dimensionale Magnetresonanztomographie (MRT) – Bilder des Kopfes.
Die MRT-Untersuchung ist nebenwirkungsfrei. Die MRT-Bilder werden mit modernsten Verfahren der medizinischen Bildverarbeitung und Statistik analysiert. Diese Verfahren wurden in wissenschaftlichen Studien erfolgreich getestet.
Besonders aussagekräftig ist die Volumenbestimmung der Hirnsubstanz, wenn sie in regelmäßigen Abständen wiederholt wird. Durch direkten Vergleich mit Voruntersuchungen können kleine Veränderungen noch zuverlässiger nachgewiesen werden.
Gebäude N-26 (UKE Campus)
Martinistrasse 52
20251 Hamburg
T: +49 (0) 40 / 33 98 60-33
F: +49 (0) 40 / 33 98 60-34
info [at] jung-diagnostics [dot] com
www.jung-diagnostics.com
© jung diagnostics GmbH
Januar 2012
